Tu, was er dir sagt

Die heutige Lesung aus dem Evangelium über das Hochzeitsfest zu Kana bietet zwei Beispiele für sofortigen Gehorsam und christliche Jüngerschaft.

Das erste Beispiel ist Maria, die Mutter Jesu. Sie bemerkt die Krise, die sich auf dem Hochzeitsfest abspielt: Der Wein ist knapp geworden. Der Wein auszugehen, hätte der Familie, die das Hochzeitsfest veranstaltete, große Schande gebracht. Maria sieht die Notwendigkeit und bringt die Sorge sofort zu der Person, die etwas bewirken kann: Jesus. In ihren Handlungen lehrt uns Maria, mit all unseren Bedürfnissen sofort zu Jesus zu gehen.

Das zweite Beispiel sind die Diener, die den Geboten Jesu voll gehorchen und die Steinkrüge mit Wasser füllen. Obwohl sie nicht sehen, wie mit Wasser gefüllte Gläser das Problem des Weinmangels lösen werden, vertrauen sie den Worten Jesu und gehorchen ihm vollkommen, indem sie die Gläser „bis zum Rand“ füllen.“

Marias Worte „Tut, was er euch sagt“ stehen im Mittelpunkt der heutigen Lesung. Diese Worte spiegeln ihre eigene innere Disposition wider, Gottes Willen zu tun, und inspirieren die Diener, Christus vertrauensvoll zu gehorchen. Die Worte Marias mögen uns ermutigen, unser Vertrauen auf Jesus zu zeigen, indem wir ihm in allen Dingen sofort gehorchen und unsere „Krüge“ mit allem füllen, was er von uns verlangt „bis zum Rand.“

Erste Lesung Reflexion

Jesaja 62: 1-5

Die Tatsache, dass die Propheten die Ehebeziehung benutzten, um die alte Bundesbeziehung mit Gott auszudrücken, sagt uns viel über die Neue Bundesbeziehung mit Gott. So wie die natürliche Ehebindung sakramental ist, wenn sie von zwei getauften Christen übernommen wird, die sich gegenseitig dieses Sakrament geben, So wird auch die menschliche Beziehung zu Gott in der Geschichte sakramentalisiert, wenn die Kirche Christus heiratet; wenn die Taufgemeinschaft sich mit dem göttlichen Bräutigam verbindet.

So viele der gegenwärtigen Missverständnisse darüber, was die Kirche ist, fallen weg, wenn wir uns endlich in der Kirche als Braut Christi sehen. Dieses biblische Verständnis von Israel als Braut und Gott als Bräutigam ist nicht nur ein symbolischer Appell. Es drückt in der einzigen Sprache, die diesseits des Himmels zur Verfügung steht, und so auf die genaueste Weise, die jetzt möglich ist, die Realität unserer Beziehung zu Gott in der Kirche aus. Deshalb sagt der heilige Paulus über den Ehebund, dass er „ein großes Geheimnis ist , und ich meine in Bezug auf Christus und die Kirche“ (Epheser 5: 32, RSV).

Reflexion in zweiter Lesung

1. Korinther 12: 4-11

Paulus spricht in diesem Brief an die Korinther viele Fragen an, einschließlich fraktioneller Streitigkeiten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Apostel und ihre Nachfolger (unser gegenwärtiger Papst und Bischöfe) nicht nur Schiedsrichter in diesen Streitigkeiten sind. Der Papst und die Bischöfe sind die von Gott ernannten Lehrer des Glaubens, denen Jesus die Führung des Geistes verheißen hat. Sie haben die Aufgabe, den von Christus geoffenbarten Glauben zu bewahren und weiterzugeben.

Paulus sucht in diesem Kapitel des Korintherbriefs die Grundlage der geistigen Gleichheit aller Gläubigen auf der Grundlage des Wirkens eines Geistes zu schaffen. Man könnte sagen, dass nur der Heilige Geist Einheit in einer Kirche schaffen kann, die so verschieden ist wie die in Korinth, und das Gleiche gilt für die katholische Kirche als Ganzes; Ihre Einheit ist ein sicheres Zeichen der Gegenwart des Geistes.

Reflexion des Evangeliums

Johannes 2:1-11

Im Johannesevangelium beginnen das erste Wunder und der öffentliche Dienst Jesu bei einer Hochzeit. An einem bestimmten Punkt während des Hochzeitsfestes in Kana geht der Wein aus und Jesu Mutter, Maria, erzählt ihm von der Notwendigkeit von mehr Wein. Es fällt auf, dass Maria als Fürsprecherin fungiert, eine Rolle, für die sie bis heute bekannt ist. Diese Geschichte erzählt viel über Maria. Sie ist eine Person, die sich zutiefst um das Wohlergehen anderer sorgt, und sie bringt diese Sorgen zu ihrem göttlichen Sohn.

Jesus antwortet seiner Mutter, dass seine „Stunde“ noch nicht gekommen sei. Die „Stunde“ wird als sein Leiden, sein Tod am Kreuz identifiziert. Einige Gelehrte haben die „Stunde“ als Symbol für die Messe gesehen, wo wir das Opfer Christi auf Golgatha in unserer „Stunde“ erneuern. In der „Stunde“ zu Kana verwandelte Jesus das Wasser in Wein; In der „Stunde“ der Messe verwandelte Jesus Wein in sein Blut. Wir versammeln uns am neuen Sabbat, am Sonntag, zur Eucharistie, dem Hochzeitsfest des Lammes (Offenbarung 19: 7), dem neuen Kana, wo wir den neuen Wein trinken, das Blut Christi, das für seine Braut, die Kirche, ausgegossen wurde.

Diskussion

Sehen Sie sich mit Freunden oder der Familie das kurze Opening the Word-Video auf der Registerkarte „Community“ unter an FORMED.org Dann besprechen Sie die folgenden Fragen:

Obwohl Christus das Zentrum aller Schrift ist, bietet diese Geschichte einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Hingabe seiner und unserer Mutter, Maria. Durch das Zeugnis der Gottesmutter und der Diener gibt die Hochzeit zu Kana dem Leser einen Einblick, wie ein Jünger Jesu aussehen soll.

Inwiefern sind Marias Handlungen in dieser Geschichte ein Vorbild für christliche Jüngerschaft?

Wie kannst du ihrer Anweisung besser folgen, „alles zu tun, was er dir sagt“?

Die Leser dieser Geschichte können oft die Bedeutung der Hochzeitsknechte übersehen, und doch liefern ihre Handlungen ein schönes Beispiel dafür, wie es aussieht, Jesus als authentischen und vertrauensvollen Jünger nachzufolgen.

Wie zeigt die Antwort der Diener den Weg der christlichen Jüngerschaft?

Wie kann es ein Modell in Ihrem eigenen Leben sein?

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