Danspace Project

Performed in-progressim Rahmen der Danspace Project Plattform 2015: Dancers, Buildings and People in the Streets besteht Incarnations aus einer Reihe von Etüden über dancing with science. Basierend auf Emily Coates ‚Zusammenarbeit mit der Teilchenphysikerin Sarah Demers bewegt sich das Stück zwischen Vortrag und Performance und verwebt divergierende Quellen, von Balanchines Apollo und postmoderner Tanzästhetik bis hin zum schwer fassbaren Körper von Sir Isaac Newton und der bahnbrechenden Entdeckung des Higgs-Bosons.

Das Stück beleuchtet humorvolle Lücken und überraschende Einsichten, während jede Disziplin darum kämpft, sich die andere vorzustellen. Die Momente, in denen der interdisziplinäre Dialog notgedrungen zusammenbrechen muss, ergeben auch einige der wirkungsvollsten Poetiken. Spielerisch und ernst zelebriert Incarnations Physik und Tanz als gleichberechtigte Partner in unserem tiefen Bemühen, unsere Existenz zu verstehen.

Physiker können vier Prozent des Universums erklären. Sechsundneunzig Prozent bleiben unbekannt. Inkarnationen verweilen sowohl beim Bekannten als auch beim Unerkennbaren und geben das Wissen an die menschliche Form zurück — im Wesentlichen, wer Gott spielen darf.

Im Anschluss an die Performance am Donnerstag, den 16.März, findet eine von Douglas Crimp moderierte Diskussion statt.

Darsteller: Emily Coates, Sarah Demers, Lacina Coulibaly, Iréne Hultman, Jon Kinzel, Will Orzo; Sonderauftritt von Yvonne Rainer
Beleuchtung: Carol Mullins
Musikleitung: Will Orzo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.